Freitag, 29. Januar 2021
Gesucht! Wanted! Recherché!
Gesucht wird Andreas B. Scheuer (alias Sonny Andy), Bundesverkehrsminister, CSU wegen:
- Lüge und Falschaussage vor Bundestagsausschüssen und gegenüber der Öffentlichkeit
- Inkompetenz
- Fahrlässigkeit
- Vergeudung von Steuergeldern in Höhe von ½ Milliarde Euro, mindestens
- Verstoß gegen Haushalts- und Vergaberecht
- Begünstigung.
-------------Würden Sie von DEM Mann einen Gebrauchtwagen kaufen? ------------------------------------------
Der Gesuchte hat Verträge mit einer Firma geschlossen, ohne dass dafür eine Bewilligung vorlag. Er hat die Firma zuungunsten eines Mitbewerbers bevorzugt. Er hat mehrfach vor Ermittlungsausschüssen des Parlaments falsche Angaben gemacht bzw. gelogen. Er ist seiner Aufgabe offensichtlich nicht gewachsen und hat fahrlässig verhandelt. Durch sein inkompetentes Handeln ist Geld in Höhe von mind. ½ Milliarde Euro verloren.

Zum Verständnis: Jeder Kommunaldezernent, jeder Geschäftsführer eines Vereins weiß: Eine Maßnahme – z.B. eine Straßenbauarbeit oder eine Auslandsreise – darf erst begonnen werden, wenn eine Bewilligung des dafür zuständigen Gremiums vorliegt. Geldausgaben, Verträge oder Baumaßnahmen dürfen vor Bewilligung nicht getätigt werden.

Aber das alles gilt wohl weder in Bayern noch in der CSU und im Verkehrsministerium. Ein Augiasstall, der dringend ausgemistet werden muss.

Übrigens: Da Schwere der Schuld vorliegt und Wiederholungsgefahr besteht, ist auf alle Fälle Sicherungsverwahrung anzuordnen. In seiner letzten Einlassung hat der Beschuldigte erklärt, erneut so zu entscheiden wie damals.

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Massenexodus aus katholischer Kirche
Vor zehn Tagen wurde an dieser Stelle gehofft, dass das katholische Kirchenvolk endlich die Konsequenzen aus den Sünden des Klerus zieht. Und schon ist das eingetreten. Im Bistum Köln häufen sich die Kirchenaustritte: 1.000 allein in einem Monat. Das Kölner Amtsgericht vergibt Termine bereits für März, weil es mit den Registrierungen nicht nachkommt. Das ist eine Zunahme von 70% gegenüber den Vormonaten. Allein in 2020 waren es nur 6.960 im ganzen Jahr! Die Proteste richten sich gegen den Kölner Erzbischof Kardinal Woelki, der sexuellen Missbrauch an Kindern durch Geistliche deckt. U.a hat er Ende Oktober die geplante Veröffentlichung eines Gutachtens über den Umgang von Bistumsverantwortlichen mit Missbrauchsfällen abgesagt und dies mit "methodischen Mängeln" begründet.

Konkret wird Woelki vorgeworfen, 2015 einen Missbrauchsfall vertuscht zu haben. Verdächtig war ein mit Woelki befreundeter Priester. Auch die darüber informierte vatikanische Behörde hat bisher auf eine Anzeige des Münsteraner Bischofs Genn von Mitte Dezember 2020 nicht reagiert, obwohl die Regularien vorsehen, dass das binnen dreißig Tagen zu geschehen hat.

Und nun hat die Kirche ihre Rechnung: Massenhafte Austritte! Gut so und weiter so!

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