Sonntag, 17. Januar 2021
Ecuador: Amazonas
Der Amazonas, längster Fluss der Welt, ist mit fast 7.000 km Länge ein gewaltiger Strom, der fast ganz Südamerika von West nach Ost durchquert und in den Südatlantik mündet. Dabei hat er erst 800 km Luftlinie östlich der Pazifikküste seinen Namen und entsteht dort durch den Zusammenfluss verschiedener sogenannter Quellflüsse. In Ecuador entspringen diese in den Ostkordilleren in 4 - 5.000 m Höhe. Diese stürzen zunächst aus großer Höhe – teils in Wasserfällen – talwärts.

Am Fuß der Kordilleren beträgt die Höhe über dem Meeresspiegel nur noch 300 – 500 m. Am Zusammenfluss verschiedener Flüsse entsteht bei Puerto Napo der Fluss gleichen Namens. Wegen des geringen Gefälles breitet sich der Napo hier sehr aus und fließt nur noch mit geringer Geschwindigkeit. Deswegen ist hier die Wassertiefe gering und wechselt ständig. Dazu gehören auch höhere Fluten während der Regenzeit. Die Dörfer an den Ufern sind daher teilweise auf Pfählen gebaut. Der Rio Napo durchquert Ecuador und Peru und mündet nach fast 1.500 km in Brasilien in den Amazonas.

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