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Meine Schwester wurde 1931 in Denver/Colorado (USA) geboren. In USA gab es derzeit keine staatlichen Geburtsurkunden, sondern nur eine inoffizielle des Krankenhauses. Ein halbes Jahr später kehrten meine Eltern mit ihr nach Deutschland zurück. Um ein deutsches Dokument zu haben, besorgte sich mein Vater beim amerikanischen Konsulat ein in Deutschland gültiges Dokument. Er legte es auf den Rücksitz des Cabriolets. Wie zu erwarten flog das Papier im Fahrtwind davon.
Bis zu ihrem 18. Lebensjahr besaß meine Schwester formal die deutsche und die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Dann hätte sie optieren müssen, um die amerikanische zu behalten, tat sie aber nicht. Anfang der 50er Jahre wollte sie erstmalig ins Ausland reisen. Dazu brauchte man damals noch einen Pass. Die deutsche Passbehörde verlangte eine Geburtsurkunde, die sie nicht hatte. Der Passbeamte bezweifelte zunächst sogar ihre Existenz. Irgendwie kam sie dann aber doch an einen Pass. An der Grenze wollte ein Zöllner wissen, wo denn Denver liege. Geistesgegenwärtig, um weitere Komplikationen zu vermeiden, antwortete der Begleiter meiner Schwester: „Ein kleines Dorf in Pommern.“ Das schien plausibel und war auch nicht so einfach zu überprüfen. Sie konnte ungeschoren weiterreisen.
Um ½ 12 Uhr kommt das Taxi, das uns zum Busbahnhof bringt. Es geht alles seinen Gang. Pünktlich fährt der Bus ab. Später kommt dafür der nächste Schock: jemand hat meine Sachen in der Gepäckablage dicht hinter unserem Sitz durchwühlt, nichts Interessantes gefunden, außer meiner Jacke – die hat er mitgehen lassen. Meine Dummheit: die Sachen oben abzulegen und sie dann aus den Augen zu lassen.
Pünktlich in Quito finden wir den Bus zum Flughafen, der uns aber nicht dort absetzt, wo Ane uns abholen soll. Wir finden nach einigem Hin und Her ein Taxi und kommen an. Rainer ist auf Klassenfahrt, wir essen mit Christiane zu Abend und erzählen.
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Also marschieren wir los. Auf einem sehr steilen Pfad gehen wir aufwärts zum Bellavista, wobei wir reichlich Schweiß vergießen. Oben, beim nachts erleuchteten Kreuz, bietet sich ein weiter Blick auf die umliegenden Berge und die Stadt. Die bedeckt das ganze Tal und ist nicht besonders schön. Dafür lüftet der noch aktive Tungurahua vorübergehend den Wolkenschleier. Rauch oder gar Feuer entdecken wir aber nicht.
Wir laufen wieder etwas hinunter, biegen dann aber links ab auf einen noch steileren Pfad, der uns nach oben zum Café de Cielo führt. Das Café entpuppt sich als Hotelanlage mit Thermalbad. Vier Amis bewundern uns, weil wir zu Fuß ganz von unten gekommen und nicht gefahren sind. Jetzt geht’s in engen Serpentinen abwärts. Unterwegs üppige Vegetation. Dazwischen stehen, etwas traurig, einige Pferde und ein Esel. Auf dem Weg entdecken wir auch Hufspuren: man kann dort auch hinaufreiten. Nach gut drei Stunden kommen wir wieder im Hotel an, ziemlich kaputt und total durchgeschwitzt. Duschen und ausruhen.
Mashia war inzwischen „busy“ und hat eine Anzeige bei der Camera de Tourismo gemacht, weil von der Agentur niemand aufgetaucht ist. Später erscheinen der Fahrer, die Guia und eine weitere Frau, die sich als die eigentliche Chefin erweist. Mashia verhandelt auf Spanisch mit den dreien. Die Chefin lenkt ein, ja, wir hätten Recht, die Guia könne kein Englisch, was Mashia beweist, indem sie mit ihr Englisch spricht. Die Chefin bestellt uns für 7 Uhr ins Büro, das Geld abzuholen. Eine Summe nennt sie nicht, der Camera wurde der Betrag von 50 $ genannt
Wir gehen in die Stadt. Gerhild kauft noch Postkarten und einen Holz-Tukan als Geschenk.

Die Geldautomaten geben nichts her, keine Ahnung warum. Nach etwas Bummeln finden wir uns bei der Agentur ein, wo wir unseren ursprünglichen Agenten treffen. Mithilfe eines Übersetzers fordern wir 50 $, er bietet 30 $, das sei das Honorar für die Guia. Ich erkläre, dass der Preis von 100 $ für den Ausflug viel zu hoch gewesen sei, dass das Mittagessen auch nicht so gut gewesen sei, biete als Kompromiss 40 $ an und drohe ggf. mit einer Info an die Camera.
Es stellt sich heraus, dass er gar nicht genug Geld dabei hat. Er borgt sich von seinem Kollegen 20 $, pult aus seiner Bauchtasche 10 $ heraus und drückt das Geld Gerhild in die Hand. Er verschwindet, um die restlichen 10 $ zu besorgen, und sagt zu, in 20 Minuten zurück zu sein. Nach 35 Minuten – es ist jetzt ¼ vor acht – sage ich dem Kollegen, sein Boss könne uns im Hotel finden. Wenn nicht: Camera de Tourismo!
Gerhild hat resigniert, ich warte erst mal ab. Zurück im Hotel essen und trinken wir etwas. Plötzlich steht unser Mann vorm Fenster, grinst und hat 10 $ in der Hand. Gerhild ist baff. Ich gehe hinaus, er gibt mir den Schein, reicht mir die Hand, lächelt freundlich. Ohne Groll verabschieden wir uns. Das verstehe mal einer! Wir beschließen, das Geld in die Tip-Box zu tun. Wir beenden unser Essen. Ich gebe Mashia Bescheid. Inzwischen hat sich die Angelegenheit beim Personal und einigen Gästen herumgesprochen: zustimmendes Kopfnicken ringsum.
Dann gehen wir ins Bett. Welch ein Tag! Ereignisreich, aber auf einige Ereignisse hätten wir auch gerne verzichtet. Hoffentlich hat das Ganze dazu geführt, dass dieser und alle anderen Agenten fairere Preise und bessere Leistungen bieten. Das war auch Mashias Anliegen, weswegen sie sich so engagiert hat. Sie hätte ja auch sagen können: „Geht mich nichts an.“ – Und ab ins Bett.
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Die Fahrt geht über Ambato auf der Panamericana nach Riobamba und hinauf zum über 6.000 m hohen Chimborazo. Der Vulkan hüllt sich erstmal in Wolken. Später liegt zunehmend pappiger Schnee. Plötzlich reißt der Wolkennebel auf und der Gipfel zeigt sich sonnenbestrahlt in seiner ganzen Majestät! Wir springen aus dem Auto, ich fotografiere, wir machen eine kleine Schneeballschlacht. Der Fahrer ist fast außer sich vor kindlicher Freude. Die sog. Fremdenführerin ist schon höhenkrank und leidet still.
Dann ziehen sich die Wolken wieder zu. Weiter geht’s auf der holprigen Piste bis zur Einfahrt zum Naturschutzgebiet auf ca. 3.000 m. Hier spüre ich einen leichten Schwindel, der sich aber wieder legt. Wir werden registriert, geben einen Kaffee aus und fahren bis zur Schutzhütte. Die Guia verzieht sich frierend. Gerhild und ich gehen weiter nach oben, bis Gerhild zu schwindlig wird und umkehrt. Ich gehe weiter, kehre aber ca. 100 m unter der 2. Schutzhütte auf 5.000 m um, weil Gerhild sich vielleicht sorgt und wartet.
Unten treffe ich ein junges Paar. Weiter oben hatte sie schon schnaufend am Wegesrand gesessen und er hatte mir einen Caramelo, ein Karamell-Bonbon geschenkt. Wir kommen ins Gespräch. Er ist bereits um die halbe Welt gereist, war ein Jahr in USA, auch schon in Europa. Diese Jugend!
Etwas über der Schutzhütte sind ein Denkmal und mehrere kleinere Gedenksteine für die Opfer des Berges, die an Herzschlag und Atemnot gestorben sind. Gut dass ich es überlebt habe. Bin aber auch sehr bedächtig gestiegen, immer wieder stehen geblieben, bis Pulsfrequenz und Atmung wieder normal gingen.
Wir fahren abwärts durch treibenden Nebel, mal dichter, mal lichter. Einmal sehen wir eine kleine Herde Vicuñas neben dem Weg. Weiter unten gibt’s eine spektakuläre Schlucht, interessante Aufschlüsse, Ackerbau zu besichtigen. Der Fahrer hat inzwischen die Rolle der Guia übernommen, die Frau hat resigniert.
In Riobamba ist Jahrmarkt. Wir werden animiert, in einem albernen Boot auf einem künstlichen See zu fahren. Abgelehnt! Jetzt werden wir langsam sauer und dringen darauf, das vereinbarte Lunch zu bekommen. Der Fahrer hat keine Ahnung, dass ein Lunch verabredet war, merkt wohl langsam, dass es brenzlig wird. Er lotst uns zu einer Garküche, wo wir ein „Arroz“ mit trockenem Reis, Pommes, etwas Gemüse, das wir nicht kennen, und einem Stück Huhn serviert bekommen. Als Getränk gibt es eisgekühlte Kokosmilch – sehr lecker! Ein ziemlich unansehnlicher Hund mit traurig-schönen Augen lauert neben dem Tisch auf die Knochen, die er auch bekommt.
Über eine Nebenstraße fahren wir durch eine wunderschöne Landschaft in einem Tal. Rechts zunächst der Altar mit 5.319 m Höhe, dann der Tungurahua mit 5.023 m, meist in Wolken, hin und wieder zeigen sie auch ihre Gipfel. Die Straße ist weitgehend nagelneu in prima Zustand und auf der Karte von 2014 nicht zu finden.
Gegen 17 Uhr sind wir wieder im Hotel. Wir verabschieden uns kurz und kühl und überlegen, ob wir morgen einen Teil des Geldes vom Agenten zurück verlangen sollen.
Um 18 Uhr gehen wir ins Thermalbad. Es ist proppenvoll, so dass ich bald wieder `rausgehe. Ich habe meine Badewanne lieber für mich alleine, ist sowieso nicht mein Ding. Gerhild bleibt etwas länger, sie findet es gut. Freut mich!
Abendbrot im Hotel, das jetzt fast ganz in deutscher Hand zu sein scheint. Eine Gruppe von ca. acht Personen und außer uns noch zwei Paare. Wir gehen früh ins Bett.
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Gerhild und ich beginnen die Kaskaden-Tour auf einem offenen Lastwagen, einem „Chiva“: es ist eigentlich eine Verkaufstour für diverse Aktivitäten am Rio Pastaza: eine Gondelfahrt, Canopy genannt, über die Schlucht in ziemlichem Tempo für 1,50 $, wo man an einem Drahtseil quasi fliegend die Schlucht quert; haben wir nur zugeguckt. Und schließlich die imposante Cascada Pailón del Diablo (1,50 $ lohnt sich wirklich!). Am Kraftwerk fahren wir vorbei, aber es sind nach dem Starkregen – von gestern Abend bis heute Mittag – zwei Tore geöffnet, aus denen Wassermassen schießen. Ein Teil des Wassers läuft durch ein dickes Rohr über eine Turbine.
Der Fahrer des halboffenen Chiva nagelt mit hoher Geschwindigkeit durch die Landschaft, liefert sich mit anderen Bussen Rennen und überholt waghalsig. Man muss schon sehr aufpassen, wenn man trotzdem was von der beeindruckenden Landschaft sehen will. Hinter dem Fahrerhaus laufen auf einem Monitor Musik-Videos, überwiegend Rap-Verschnitt mit ewig gleichem Beat und einfallsloser Melodik. Die Bilder offen sexistisch, aber in rasenden Bewegungen, Einstellungen und Schnitten, die permanent im Stadium der Vorlust verharren. Meine Bitte, den Krach leiser zu machen, blieb wenig erfolgreich. Wir haben uns die Rosinen aus der Veranstaltung gepickt und sie genossen.
Danach gehen wir in die dominikanische Basilika, wo gerade eine Messe stattfindet. Auch mal interessant, wenn auch unspektakulär. Die Kirche ist mehr als halbvoll, es gibt ein ständiges Kommen und Gehen. Wir sind wohl die einzigen „Gringos“. Kinder spielen zwischen den Bänken. Familien kaufen Kerzen, um sie später anzuzünden.
Die ganze Chor-Rückwand wird von einem großen Altarbild eingenommen. Viele Mariendarstellungen, aber kein Kruzifix. Auch die Heilwunder-Quelle des Ortes heißt nach Maria „Bano de la virgen“. Ich habe gelesen, dass der gekreuzigte Jesus keine Identifikationsfigur in der Mission war, weil er als Loser empfunden wurde.
Durch Johann Gottfried Seume habe ich erfahren, wie wichtig Bildung für erfolgreiches Reise ist. Er beherrschte bereits mit neunundzwanzig Jahren mindestens sieben alte und moderne Sprachen, kannte sich bestens in der antiken Mythologie, der Geschichte und im Militärwesen aus, verfolgte und kommentierte das aktuelle Geschehen kenntnisreich und intelligent. Sein „Spaziergang nach Syrakus“ von 1802 war eine Bildungsreise: was er bereits wusste, wurde anschaulich, was er nicht wusste, erfuhr er neu. So muss man reisen: gut vorbereitet, umfassend gebildet, mit offenen Sinnen und neugierig auf Unbekanntes!
An den Wänden großformatige Gemälde mit Vulkan-Ausbrüchen, Bränden, Überschwemmungen, aber auch idyllische Landschaftsbilder und eine Darstellung des „Canopy“. Die gerade Holzdecke ist verziert. Insgesamt macht die Kirche einen harmonischen Eindruck.
Ein Kaffee und ein Stück Kuchen im dänischen Café stärken uns. Einen guten Kaffee zu bekommen, ist in Ecuador nicht einfach. Die Ecuadorianer trinken traditionell keinen Kaffee: sie glauben, dass man davon inwendig schwarz wird. Für ein Land erstaunlich, das immerhin, wenn auch in bescheidenem Umfang, Kaffee exportiert.
Zurück im Hotel bereiten wir den morgigen Ausflug vor, und ich schreibe. Dann `runter zum Abendessen.
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In Puyo besuchen
wir einen Laden, wo es Balsa-Holz-Artikel gibt. Die Figuren sind kunterbunt bemalt, von Balsa also nichts zu sehen. Viel religiöser und folkloristischer Kitsch. Alles Sachen, die niemand braucht. Kunden sind beinahe ausschließlich ausländische Touristen. Zu allem Überfluss fällt mir ein Brillenglas aus dem Rahmen und zerschellt!
In Baños kommen wir im Hotel „Posada del Arte“ unter, wo Rainer Zimmer für uns reserviert hat. Leider bekommen wir kein Essen, beschließen also, in eine Pizzeria zu gehen. Während des Essens wird auf der Plaza ein Feuerwerk abgebrannt. Am Nachmittag hatte es schon mehrfach gerumst. Erst dachten wir an Schüsse, dann an kleine Eruptionen des Tungurahua, des über 5.000 m hohen Vulkans direkte über Baños. Nach dem Essen schlendern wir noch über die Plaza, wo eine Bühne mit einer Band aufgebaut ist. Rechts am Bühnenrand steht eine Heiligenfigur, wohl Maria. Die Kirche ist hell erleuchtet und offen. Vor der Bühne stehen vorwiegend ältere Leute, teilweise traditionell gekleidet. Einige tanzen locker im Rhythmus. Ist vielleicht die Kirchweih. Auffällig die Verbindung von weltlichen und klerikalen Elementen. Wir trinken noch einen Absacker im Hotel und gehen ins Bett.
In Baños fallen an den Straßenecken Schilder auf mit Hinweisen auf Schutzräume bei einem Vulkanausbruch. Der Ort liegt in 1.800 m Höhe auf einem tischebenen Talvorsprung zwischen hoch aufragenden Bergrücken. Von der Panamericana bei Ambato – 2.570 m hoch über die östliche Kordillere kommend - erreicht man den Ort durch ein Tal, das sich hinter Baños nach Osten abfallend fortsetzt. Der direkt neben dem Ort steil aufragende Vulkan Tungurahua ist aktiv. Bei gutem Wetter kann man von einem bestimmten Ort nördlich der Stadt seinen rauchenden Krater sehen. Die Gefahr des Ausbruchs ist allgegenwärtig. Daher die Hinweisschilder. An jedem Punkt des Ortes kann man ablesen, wo und wie weit der nächste Schutzraum ist. Mich erinnerte das an die Mauerzeichen „Luftschutzraum – LSR“ nach dem 2. Weltkrieg. Die ständige Bedrohung hat schon etwas Unheimliches.
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Zum Frühstück sind wir an Bord zurück. Danach geht’s in eine Siedlung der Quechua. Sie leben in Familien, haben jeweils ein Stück Land, wirtschaften aber als Gemeinde für den Tourismus. Die Schule unterrichtet für die Grundstufe – erste bis sechste Klasse - und die Sekundarstufe, siebente bis neunte Klasse. Wer weitermachen will, muss den Ort verlassen.

Wir bekommen einen Imbiss mit Fisch - in Bananenblättern gedünstet - mit Reis, Maden-Schaschlik und gebackenen Bananen. Zu trinken gibt es einen schwach alkoholischen Chicha. Diejenigen, die Maden gegessen haben, bestätigen ihren Wohlgeschmack, aber die Idee schon ist etwas eklig. Das Tischtuch besteht aus drei Bananenblättern, die Rosa, unsere Begleiterin, unterwegs mit der Machete geschlagen hat.

Es scheint viele Kinder zu geben, die im Alter wenig auseinander sind. Die Kleinsten werden im Tuch getragen, nebenbei mal eben gesäugt. In der Küche liegen drei Kleine in Hängematten, die von einer Frau geschaukelt werden. Zurück an Bord zum Mittagessen. Danach Siesta.
Solarenergie spielt seltsamerweise in Ecuador kaum eine Rolle. Ich habe nur einmal ein winziges Solarpaneel vor einem Haus gesehen, das wohl höchstens einen Fernseher und eine Birne versorgen kann. Mit Öl und Gas gehen die Leute verschwenderisch um. Gas wird direkt am Bohrloch abgefackelt, brennt sinnlos und umweltschädlich. Daneben gibt es Wasserkraftwerke (die angeblich 100% der elektrischen Energie liefern), aber die Sonne – ideal für die dezentrale Versorgung vor allem in abgelegenen Gebieten – bleibt sträflich ungenutzt. Evtl. fehlt es auch einfach nur an Investitionsmitteln.
Der 2. Teil des Tages gilt einem Ausflug zum Lago Limoncocha, zunächst mit dem Beiboot bis Itaya, genannt nach der gleichnamigen Palmenart, dann per Bus zum Lago und dort mit dem Motorkanu auf den See. In Itaya sind wir zurück in der Zivilisation: Ufer-Hafenanlagen, asphaltierte Straße, Ölförderstelle, auf der das Gas ebenerdig abgefackelt wird und stinkt. Es gibt ca. 400 Ölbohr- und Förderstellen in Ecuador, überwiegend im Amazonasgebiet. Das Abfackeln des Gases ist durchaus üblich.
Die Häuser des Dorfes sind gewohnt primitiv, Küche draußen auf der überdachten Terrasse, frei hängend Energiesparlampen. Die Häuser am Napo sind sehr einfach. Meist stehen sie auf Stelzen wegen der Überschwemmungsgefahr bei Hochwasser des Napo, und Schlangen und Termiten werden ferngehalten. Darunter werden auch Sachen gelagert. Die Häuser sind roh aus Balken gezimmert, meist mit Palmwedel-Dach, sonst mit Wellblech gedeckt. Die Fenster haben keine Scheiben, sind gelegentlich durch Gitter verschlossen. Das Leben am Tage spielt sich überwiegend im Freien ab.
Am See tauchen wir wieder in die Naturidylle ein: jede Menge Vögel und Vogelarten, auch seltene. Fischer in ihren flachen Nachen kontrollieren die Netze, kleine Äffchen turnen in den Bäumen. Die Rückfahrt verläuft umgekehrt, nur dass das Schiff jetzt gegenüber von Itaya am Ufer liegt.
Festliches Abendessen, anschließend eine grottenschlechte Präsentation der Bilder von der Gruppe mit guter, aber unpassender Musik-Untermalung. Der Manager verabschiedet sich und uns. Dann folgt das Geschäftliche: Abrechnung von bar-bill und Wäsche. Die gesalzenen Preise für Getränke verderben etwas den Geschmack. Ich sitze jetzt allein auf dem Achterdeck, schreibe und ringsum wetterleuchtet es. Dass wir im Regen-Wald sind, haben wir nur an dem Gewitter gemerkt, das heute Mittag hinter uns niederging. Ruhig klingt dieser letzte Tag auf dem Napo aus.
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Schließlich treffen wir auf die andere Gruppe, die stolz verkündet, sie habe einen Affen gesehen. Die Gesamtgruppe geht immer getrennt in zwei Kleingruppen mit je einem Guide los. Unser Guide führt uns weiter, schließlich stoßen wir auf eine ganze Gruppe Affen, ca. 20 Tiere. Sie turnen durch die Bäume, lassen sich Meter tief fallen, turnen weiter, sie brechen Äste ab und bewerfen uns und bringen den ganzen Wald zum Wackeln.
Zurück zu den Booten fahren wir hinter der „Manatee“ her, die inzwischen stromauf fährt.
Mittag und Siesta (auch zum Reinigen von Kleidung und Schuhen sowie Schreiben geeignet). Nach der Siesta überqueren wir den Napo, laufen auf einem langen Steg durch den Dschungel und paddeln weiter mit einem Kanu. Die Fahrt geht zunächst durch einen langen, eng gewundenen Kanal, der in eine Lagune mündet. Dort liegt eine Lodge. Die Lagune geht über in einen ebenfalls engen Kanal. In der Lagune sehen wir Augen, Nase und Rücken von ca. 1 m langen Kaimanen.
Das Kanu hält an einem Steg, der durch dichten Wald zu einem 45 m hohen Metallturm führt, der fest eingebaut ist in einen noch höheren Kapok-Baum (ca. 55 – 60 m). Wunderbarer Ausblick über den Wald, aus dessen Blätterdach hie und da die gewaltigen, schirmartigen Kronen anderer Kapok-Baume herausragen.

Auf der Rückfahrt im Kanu umflattern uns die ersten Fledermäuse, Glühwürmchen blinkern, wieder lauern Kaimane. Störend die überhellen Lampen unserer Mitreisenden, die völlig sinnlos den Dschungelrand ausleuchten. Zurück auf dem Steg machen wir aber auch unsere Lampe an um zu sehen, wo wir hintreten. Zehn Meter vor uns läuft ein Guide völlig im Dunkeln und findet auch seinen Weg. Jetzt werden die diversen Tiere munter: Frösche in allen Melodien und Tonhöhen, Insekten, Nachtvögel.
Zurück auf dem gleichen Weg wie hin, Abendbrot; Briefing für morgen, dies schreiben und zeitig ins Bett. Morgen müssen wir früh `raus.
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Ich wundere mich nur noch über die Langmut der – immerhin freiwilligen! – Mitglieder dieser Vereinigung, die für ihre Mitgliedschaft auch noch Geld bezahlen. Die Kirche beweist seit nunmehr fünfhundert Jahren – mindestens – ihre Unfähigkeit, sich zum Besseren zu verändern. Immerhin der Trend geht dahin, dass die Mitglieder weniger werden. Aber angesichts der Sünden des Klerus wundert man sich darüber, dass es keinen Massen-Exodos gibt.
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Schließlich kommen wir an eine Lagune mit einer Lodge, wo wir zunächst einen Waldspaziergang machen und sehen gewaltige Ameisenstraßen. Die Blattschneiderameisen transportieren Blätter, die ihre eigene Größe deutlich übertreffen. In der Menge und der Länge der Straße sieht das aus wie wandelnde grüne Papier-Fetzen. Blattschneiderameisen fressen nicht selbst die Blätter, sondern zerkauen sie und verwenden sie als Substrat, um darauf einen speziellen Pilz aus der Gattung der Egerlings-Schirmlinge wachsen zu lassen, von dem sie sich ernähren. Da Christiane sich besonders für Vögel interessiert, bedient der Guide sie mit vielen Detailinformationen und Namen.
Diego zeigt uns einen Kapok-Baum mit schrägen Einschnitten in der Rinde. Er macht einen weiteren Schnitt, aus dem eine helle Flüssigkeit austritt. Er fängt einen Tropfen auf, verreibt ihn auf seiner Haut: ein probates Desinfektionsmittel. Sorgfältig verschließt er den Schnitt wieder.
Plötzlich ertönt ein Brüllen, das uns an die Löwen in Etosha (Namibia) erinnert. Diego, der Guide, stockt, fragt uns, ob wir ein Abenteuer mögen. Na klar! Wir müssen ihm möglichst leise folgen. Er versichert, er sei im Dschungel geboren, wir könnten ihm vertrauen. Er hält immer wieder inne, lauscht. Kreuz und quer streifen wir durch den Urwald. Schließlich nähern wir uns der Geräuschquelle: ein Brüllaffe turnt durch die Baumwipfel. Ein relativ kleines Tier - etwa Hundegröße, vielleicht Pudel – macht derartigen Lärm.
Danach gibt’s Lunch in der Lodge, dann Siesta in der Hängematte. Nach einer neuen Fahrt durch das Fluss-System fahren wir zurück zum Schiff.
Heute Abend wollen wir mit einer Flasche Rotwein auf Schwager Volker anstoßen, der nicht mitfahren konnte. Sie soll nach dem Abendbrot und der „Lecture“ geleert werden.
Die Lecture gibt Informationen über das morgige Programm, das vollkommen abweicht von dem im Internet angekündigte. Später erfahren wir, dass das Programm im Internet aus Bausteinen besteht, die entsprechend den Witterungsverhältnissen, der Wassertiefe und Strömung des Napo variiert werden. Im Laufe der Woche haben wir aber alle Bausteine „abgearbeitet“. Auf dem Sonnendeck öffnen und leeren wir die Flasche und formulieren eine Botschaft an Volker.
Nachts gibt es ringsum Wetterleuchten, aber es sind Sterne zu sehen. Morgens und im Laufe des Tages regnet es immer mal wieder, aber nicht stark.
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Das Flugzeug, das die Passagiere für das Flussschiff aus Quito bringen soll, kommt erst um 11 Uhr, also müssen wir warten. Wir sitzen am Fluss und lesen. Um ½ 12 Uhr gehen wir an Bord einer Art Piroge mit zwei starken Außenbordmotoren, und es geht in schneller Fahrt flussabwärts. Der Fluss ist überraschend breit, links und rechts ist bereits Dschungel. Wegen der vielen Untiefen und Sandbänke schreibt der Skipper seinen Namen im Kielwasser.
Außer uns vieren sind noch ein junges Paar – Flitterwochen! – aus London und eine Gruppe indischer Amis aus North-Carolina an Bord, zusammen 14 Passagiere. Nach ein-dreiviertel Stunden kommen wir in Providencia an, wo wir auf die „Manatee“ umsteigen. Das Schiff heißt Manatee nach den sogenannten. Rundschwanz-Seekühen, die außer im Amazonas-Gebiet auch im Mississippi vorkommen, also Süßwasser-Tiere sind.

Kurze Begrüßung, dann Mittagessen. Wir wurden „platziert“: Die „Weißen“ sitzen am einen Tisch, die Inder am anderen. An jedem Tisch sitzt ein Guide, der sich bemüßigt fühlt, uns möglichst umfassend zu informieren.
Wir richten uns in der Kabine ein, erkunden das Schiff. Später gibt’s eine generelle Information vom Manager. Dann – man gönnt uns keine Ruhe – eine Notfallübung und es werden Gummistiefel für den Landgang verteilt. Tatsächlich waren die Stiefel nicht nur etwas unbequem und förderten den Fußschweiß, sondern auch überflüssig, weil es relativ trocken war. Immerhin nützen sie u.U. gegen Schlangen, denen ich aber auch nicht begegnet bin. Meine guten, wasserdichten Treckingschuhe hätten es auch getan.
Diego, einer der Guides, erzählt mir später, dass genau diese Gummistiefel, d.h. Produkte dieses Herstellers, in den 70er und 80er Jahren bei den kolumbianischen Guerilleros von FARC, ELN und M-19 äußerst beliebt und daher Schmuggelgut waren.
Dann ist erstmal Ruhe bis zum Abendessen. Unterdessen schippert die „Manatee“ geruhsam stromabwärts. Bisschen ruhen, fotografieren, klönen. Das Schiff macht am Schwesterschiff fest und bunkert Diesel.
Der Abendspaziergang beschert uns die diversen „Urwald-Geräusche“, die ich mit meinem Diktafon, zum Vergnügen von Gerhild, einfange. Allerlei Getier ist zu entdecken: verschiedene Frösche, Spinnen – u.a. eine Vogelspinne – Insekten, die sich durch die hellen Taschenlampen nicht irritieren lassen. Sie verlassen sich auf ihre Camouflage. Es soll nicht geblitzt werden, was ich nicht einsehe, die vielen Handscheinwerfer sind ebenso hell. Also tue ich es doch zweimal. Unterwegs begegnet uns ein junger Indígena, der sich sichtlich gestört fühlt durch die vielen Kameras, die auf ihn gerichtet werden. Absolut indiskret. – Zurück an Bord gehen wir bald ins Bett.
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Am Fuß der Kordilleren beträgt die Höhe über dem Meeresspiegel nur noch 300 – 500 m. Am Zusammenfluss verschiedener Flüsse entsteht bei Puerto Napo der Fluss gleichen Namens. Wegen des geringen Gefälles breitet sich der Napo hier sehr aus und fließt nur noch mit geringer Geschwindigkeit. Deswegen ist hier die Wassertiefe gering und wechselt ständig. Dazu gehören auch höhere Fluten während der Regenzeit. Die Dörfer an den Ufern sind daher teilweise auf Pfählen gebaut. Der Rio Napo durchquert Ecuador und Peru und mündet nach fast 1.500 km in Brasilien in den Amazonas.
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Zwischendurch gibt`s einen Wolkenbruch, der das Fahren schwierig macht; die Rinnen links und rechts der Fahrbahn gleichen Wildbächen, gelegentlich kommen Erdmassen von den Hängen und verwandeln die Rinnen in gelbe Schlammflüsse. Weiter unten reißen die Wolken auf, aber es ist warm und schwül, wird wohl auch die nächsten Tage so bleiben.
Ich würde wohl gerne öfter anhalten, gucken und fotografieren, aber Rainer will`s hinter sich bringen. Ich habe den Eindruck, dass Christiane und Rainer sich mehr für Natur und Landschaft interessieren. Tue ich auch, aber mein soziales Interesse ist ebenso groß. Aber: für mich ist das alles hier exotisch, während es für Christiane und Rainer quasi der gewohnte Alltag ist. Ich fotografiere in Bremen auch nicht die Leute auf der Straße, es sei denn, ich habe ein sozialdokumentarisches Thema und Interesse. - Der Tisch am Pool in Coca wackelt heftig, hoffentlich kann ich mein Geschmier später noch lesen.
Irgendwann halten wir an einem Lokal, das Ane entdeckt. Es gibt Hühnersuppe mit Yuca. Yuca – nicht zu wechseln mit der Yucca-Palme – ist eine essbare Wurzel, auch Maniok genannt. Dazu ein undefinierbares Getränk, Suppe und Saft tun aber gut. Ich streune und fotografiere, u.a. die Frau, die in der „Küche“ werkelt und einen Mann, der wohl gerade (oder immer?) nichts zu tun hat. Sie lacht und freut sich. Christiane hat den Kontakt auf meine Bitte gemacht. Es gibt auch eine Kokospalme, deren Nüsse auf Augenhöhe hängen. Noch nie gesehen.

Zügig geht’s auf der geraden Straße voran, wir sind jetzt schon in der Ebene des Napo-Gebiets. In Coca kommen wir in einem total heruntergekommenen Hotel unter, es passt zu dem ebenso heruntergekommenen Ort. Aber es herrscht Leben auf den Straßen. Nur die Flaniermeile, der „Malecon“ am Napo ist aufgehübscht mit Kraftmaschinen, Spielplätzen, einer „Ausstellung“ über indigene Völker: eine Reihe von Tafeln mit Bildern von Menschen und einem erklärenden Text auf Spanisch, aber dafür reicht mein Wortschatz nicht.
Wir trinken Kaffee in einem Straßenlokal. Die Serviererinnen bewegen sich mit ihrer absoluten Überbreite geschickt zwischen den Tischen. Christiane erzählt, die fetten Hintern entsprächen so sehr dem herrschen Schönheitsideal, dass sich manche Frauen extra chirurgisch „verbreitern“ lassen.
Nach einigem Suchen finden wir ein Restaurant, wo wir Arroz und anderes essen. Hier ist die Bedienung so zierlich und schlank wie eine Chinesin. Wir schlendern zum Hotel zurück. Ich lege mich hin und schlafe sofort ein, um 20 Uhr. Entweder habe ich jetzt die Zeitumstellung verarbeitet oder reagiere auf`s Klima.
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Gepackt ist schon, also fahren wir fast pünktlich um 9.30 Uhr wieder mit Rainers Auto los. Es geht über Quito auf der Panamericana südwärts. In Ecuador führt sie zwischen den beiden Anden-Kämmen in 2.500 m Höhe längs durchs Land. Ich erinnere mich an einen Artikel über die längste Straße der Welt in der „Rasselbande“. Das war unsere Jugendzeitschrift in den 50er Jahren. Geschildert wurde eine Rallye von Kanada bis Feuerland. Rainer kannte die Straße ebenfalls bereits in seiner Jugend. Er hätte sich damals genauso wenig wie ich vorstellen können, jemals dorthin zu kommen.
Zu beiden Seiten grandiose Ausblicke auf die Vulkane. Ca. 200 km südlich von Quito biegen wir in östlicher Richtung ab. Dann ist der „Jungfrauen-Pass“ mit 4.000 m Höhe die 1. Station. Das Wetter ist ungewöhnlich schön und klar, so dass wir den Antisana in voller Pracht diesmal von der anderen Seite bewundern.
Jetzt geht’s unentwegt abwärts nach Papellacta, wo wir das Thermalbad aufsuchen. Ich bin unwillig, aber Ane und Rainer brauchen das zur Entspannung an ihrem 1. Ferientag. Ich lese etwas in Arno Schmidts „Gelehrtenrepublik“. Schließlich überredet Gerhild mich, ins Wasser zu gehen. Ist ganz schön, aber anstrengend.
Gegen Mittag brechen wir auf. Christiane und Rainer schlagen einen kleinen Spaziergang im Bachtal hoch vor. Wir sehen Lamas auf einer Weide und den endemischen Papierbaum. Tolle Landschaft ringsum, ein bisschen Allgäu, nur viel höher. Unter 3.000 m geht gar nichts, wir sind auf 3.500 m. Ganz oben auf einer Brücke eine Bank, von der wir das idyllische Bachtal mit schon etwas tropischer Vegetation bewundern. Rainer schläft ’ne Runde, dann geht’s auf der anderen Bachseite auf verschlungenen Wegen wieder hinunter.
Die Fahrt geht weiter abwärts. Kurzer Halt an einem Lokal, wo man Kolibris sehen soll, die sich aber gerade rar machen. Beim nächsten Halt gibt’s Kaffee und Kuchen und Käse für morgen früh. Weiter abwärts nach Baeza auf 2.000 m, wo wir in einem idyllischen Hotel einkehren, das Ane und Rainer – wie alles – schon kennen.
Um ½ 7 ist es pottenfinster und wir sind zum Abendbrot angemeldet. Die Anlage liegt mitten im Wald, Holzhäuser mit je zwei Zimmern. Einfach und doch simpel. Der Besitzer – ein Holländer – „kocht“ uns einen großen leckeren Salat und eine ebensolche Pizza.
Am Nebentisch sitzen drei Amis, sonst keine Gäste. Wir unterhalten uns lange und gut. Früh gehen wir ins Bett. Ich schlafe – fast – durch bis ½ 6 Uhr.
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