Dienstag, 12. Mai 2026
Wir haben kein Geld?
Die permanente Klage der Politiker lautet, egal bei welchem Thema: wir haben kein Geld. Wir müssen sparen, Sozial- und Kulturausgaben kürzen. Die Migration muss reduziert werden. Dazu müssen Leistungen, wie z.B. Sprachkurse für Immigranten, abgebaut werden.

Wir haben kein Geld ist die größte aller aktuellen Lügen. Es gibt unermesslichen Reichtum, nur leider in den falschen Händen. Und dieser Reichtum wird immer größer.

Von 2020 bis 2025 stiegen die privaten Vermögen kontinuierlich von 7.590 Milliarden auf 9.503 Milliarden Euro. Allein im letzten Jahr wuchsen sie um 7,4 % auf 9.4 Billionen. In der Summe sind Sachwerte – Häuser, Autos, Schmuck u.a. – nicht enthalten. Das können nicht allein die Sparbücher von Arbeitnehmern sein.

Zum Vergleich: Der Bundeshaushalt beträgt 520 Milliarden Euro. Wenn man nur einen Teil des privaten Reichtums abschöpfen würde – durch eine entsprechende Steuerpolitik – könnte man mit einem Schlag den Haushalt sanieren, ohne dass irgendjemand deswegen Not leiden müsste.

Komme mir jetzt niemand mehr mit dem Argument, es sei kein Geld da. Es gibt genug Geld, es ist nur, wie gesagt, in den falschen Händen.

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