Sonntag, 23. August 2026
Kanzler und Klimawende
Bundeskanzler Merz präsentierte sich in legerer Kleidung im Waldbrandgebiet in der Eifel. Da war er nicht nur willkommen, sondern wurde von Einwohnern mit Pfiffen begrüßt. Er erklärte, er wolle den Einsatzkräften danken. Das kam zu spät: Die waren gar nicht mehr dort, sondern hatten inzwischen den Heimweg angetreten. Als es brannte glänzte Merz in Abwesenheit – Urlaub oder so was.

Mit finster entschlossenem Gesicht erklärte Merz nun, der Brand sei ein Beweis für die Klimakrise. Das Wort wiederholte er mehrfach. Ach nee, was der nicht sagt!

Die Klimakrise wurde Jahrzehnte lang von CDU-Politikern geleugnet. Klimakritiker wurden als Phantasten diffamiert. Zur Vermeidung wurde nicht nur nichts getan, sondern Verkehrs-, Bau-, Landwirtschafts- und Energie-Politik verursachten die bedrohliche Klima-Entwicklung.

Aktuell wird ebenfalls nichts unternommen, um das Schlimmste zu verhindern. Besonders die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Reiche (CDU) bedient nach wie vor die Interessen der Energie-, besonders der Gas-Industrie. Sie genehmigt ein Gaskraftwerk nach dem anderen und stellt die Förderung für Wind- und Sonnenkraftwerke ein. Klimakrise ist für sie ein Fremd- und Un-Wort.

Der Fleischermeister und Landwirtschaftsminister Rainer (CSU) wickelt die von seinem Vorgänger eingeführten Maßnahmen gegen die Klimakrise systematisch ab. Und der Kanzler schwadroniert von der Klimakrise. Wer will ihm das noch abnehmen angesichts der Realpolitik dieser Bundesregierung.

Der Wald brennt, nicht nur in der Eifel, die Flüsse versiegen, Menschen sterben den Hitzetod und nichts wirklich Nützliches passiert!

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