Montag, 12. Oktober 2026
Wildern in fremden Revieren
jf.bremen, 18:04h
Der Kanzlerbuddy und Staatsminister für Kulturverhinderung, Wolfram Weimer, wildert mal wieder in fremden Revieren. Während sein Pate Friedrich Merz sich in der Tagespolitik rar macht, holt Weimer seinem Protektor die Kastanien aus dem Feuer. Merz muss sich um den Zusammenhalt der Union kümmern. Weimer greift in die Regierungsbildung in Berlin ein.
Nachdem die Berliner WählerInnen sich eindeutig für einen rot-grün-roten Senat ausgesprochen haben, bekommt die Linke den geballten Zorn aller Rechten zu spüren. Einige, genau gesagt zwei zwielichtige Figuren setzten die Linken unter Druck: ein Palästina-Versteher und ein Antisemit, haben sich unter das Parteivolk gemischt. Das kann leicht mal passieren angesichts der Beitrittswelle in die Linke zum Jahreswechsel.
Weimer, selbst nicht CDU-Mitglied, aber Sympathisant, wettert, die Berliner Linke öffne „dem Antisemitismus Tür und Tor“. Das Gegenteil ist der Fall: Sowohl die Spitzen- und Bürgermeister-Kandidatin, Elif Eralp, wie Parteigremien haben schon bisher eindeutig Stellung gegen Antisemitismus bezogen. Das hindert Weimar - und andere Rechte - nicht daran, die SPD-Spitze aufzufordern, eine Berliner Linkskoalition zu verhindern.
Die Berliner Regierungsbildung geht weder Weimer noch grundsätzlich die SPD-Spitze etwas an. Eingriffe sind umso schlimmer, wenn sie mit offensichtlich falschen Argumenten vorgetragen werden. Und wenn sie von der Misere der CDU und der Bundeskoalition ablenken sollen. Der Zeitpunkt von Weimers Intervention ist nicht zufällig, sondern fällt zeitlich mit der Klausur der CDU-Oberen zusammen, die verzweifelt darum ringen, den Zusammenhalt der Union zu erhalten. Zustimmung zur Koalition und zu Kanzler fallen dramatisch, sogar aus zwei Parlamenten sind sie schon `rausgeflogen, u.a. in Berlin!
Nachdem die Berliner WählerInnen sich eindeutig für einen rot-grün-roten Senat ausgesprochen haben, bekommt die Linke den geballten Zorn aller Rechten zu spüren. Einige, genau gesagt zwei zwielichtige Figuren setzten die Linken unter Druck: ein Palästina-Versteher und ein Antisemit, haben sich unter das Parteivolk gemischt. Das kann leicht mal passieren angesichts der Beitrittswelle in die Linke zum Jahreswechsel.
Weimer, selbst nicht CDU-Mitglied, aber Sympathisant, wettert, die Berliner Linke öffne „dem Antisemitismus Tür und Tor“. Das Gegenteil ist der Fall: Sowohl die Spitzen- und Bürgermeister-Kandidatin, Elif Eralp, wie Parteigremien haben schon bisher eindeutig Stellung gegen Antisemitismus bezogen. Das hindert Weimar - und andere Rechte - nicht daran, die SPD-Spitze aufzufordern, eine Berliner Linkskoalition zu verhindern.
Die Berliner Regierungsbildung geht weder Weimer noch grundsätzlich die SPD-Spitze etwas an. Eingriffe sind umso schlimmer, wenn sie mit offensichtlich falschen Argumenten vorgetragen werden. Und wenn sie von der Misere der CDU und der Bundeskoalition ablenken sollen. Der Zeitpunkt von Weimers Intervention ist nicht zufällig, sondern fällt zeitlich mit der Klausur der CDU-Oberen zusammen, die verzweifelt darum ringen, den Zusammenhalt der Union zu erhalten. Zustimmung zur Koalition und zu Kanzler fallen dramatisch, sogar aus zwei Parlamenten sind sie schon `rausgeflogen, u.a. in Berlin!
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