Samstag, 17. Januar 2026
Südstaat als Lösung
jf.bremen, 21:45h
Während des 2. Weltkriegs berieten die Alliierten – Frankreich, Großbritannien, Sowjetunion und USA – mehrfach an verschiedenen Orten – u.a. Casablanca, Jalta, zuletzt in Potsdam –darüber, wie Deutschland nach dem Sieg zu behandeln wäre. Erklärtes Ziel war, Deutschland so weit zu schwächen, dass es nie wieder in der Lage wäre, einen Krieg zu beginnen.
Dazu gab es im Lauf der Jahre sehr unterschiedliche Überlegungen und Pläne, die eins nach dem anderen verworfen wurden, mit Ausnahmen. Dazu gehörte der Morgenthau-Plan, der vorsah, Deutschland in den Status eines reinen Agrarlandes zurückzuversetzen. Andere Pläne sahen eine Zerschlagung des Landes in Einzelstaaten vor. Ein Modell sollteen einen Oststaat östlich der Elbe, einen Nordstaat und einen Südstaat zu etablieren. Der Südstaat sollte aus dem heutigen Bayern und Österreich bestehen. Resultat waren schließlich die vier Besatzungszonen. Österreich blieb verschont deutsch zu werden.
Achtzig Jahre später kam der bayrische „König“ Söder mit dem Vorschlag um die Ecke, einige Bundesländer mit einander zu fusionieren. Dabei sollen die Stadtstaaten und Kleinstaaten wie z.B. das Saarland geschleift werden; vor allem Bremen ist ihm ein Dorn im Auge.
Erwartungsgemäß kam heftiger Protest aus Norddeutschland. Der Bremer Bürgermeister wies darauf hin, dass hier ein Luft- und Raumfahrtzentrum sei. Dass über die Bremer Häfen ein Großteil des überseeischen Im- und Exports abgewickelt wird. U.a. werden Autos aus bayrischer Produktion hier verschifft (BMW, Audi). Das dürfte sich angesichts der Talfahrt dieser Marken wegen ihrer Resistenz gegen Elektroautos in Zukunft erübrigen.
Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident wies auf die Bedeutung der Stromproduktion durch Wird im Norden hin. Dieser Strom betreibt die bayrischen Fabriken, da Bayern in Sachen erneuerbare Energie im letzten Jahrhundert stecken geblieben ist.
Nun gut: Da der Fleischfetischist Söder für rationale Argumente unzugänglich ist, dürfte sich da nicht viel tun. Also sollte man auf den alten Plan zurückkommen, und Söderland mit Österreich vereinigen. Dann ist vielleicht endlich mal Ruhe.
Dazu gab es im Lauf der Jahre sehr unterschiedliche Überlegungen und Pläne, die eins nach dem anderen verworfen wurden, mit Ausnahmen. Dazu gehörte der Morgenthau-Plan, der vorsah, Deutschland in den Status eines reinen Agrarlandes zurückzuversetzen. Andere Pläne sahen eine Zerschlagung des Landes in Einzelstaaten vor. Ein Modell sollteen einen Oststaat östlich der Elbe, einen Nordstaat und einen Südstaat zu etablieren. Der Südstaat sollte aus dem heutigen Bayern und Österreich bestehen. Resultat waren schließlich die vier Besatzungszonen. Österreich blieb verschont deutsch zu werden.
Achtzig Jahre später kam der bayrische „König“ Söder mit dem Vorschlag um die Ecke, einige Bundesländer mit einander zu fusionieren. Dabei sollen die Stadtstaaten und Kleinstaaten wie z.B. das Saarland geschleift werden; vor allem Bremen ist ihm ein Dorn im Auge.
Erwartungsgemäß kam heftiger Protest aus Norddeutschland. Der Bremer Bürgermeister wies darauf hin, dass hier ein Luft- und Raumfahrtzentrum sei. Dass über die Bremer Häfen ein Großteil des überseeischen Im- und Exports abgewickelt wird. U.a. werden Autos aus bayrischer Produktion hier verschifft (BMW, Audi). Das dürfte sich angesichts der Talfahrt dieser Marken wegen ihrer Resistenz gegen Elektroautos in Zukunft erübrigen.
Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident wies auf die Bedeutung der Stromproduktion durch Wird im Norden hin. Dieser Strom betreibt die bayrischen Fabriken, da Bayern in Sachen erneuerbare Energie im letzten Jahrhundert stecken geblieben ist.
Nun gut: Da der Fleischfetischist Söder für rationale Argumente unzugänglich ist, dürfte sich da nicht viel tun. Also sollte man auf den alten Plan zurückkommen, und Söderland mit Österreich vereinigen. Dann ist vielleicht endlich mal Ruhe.
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