Donnerstag, 5. März 2026
Skandalminister wieder aktiv
jf.bremen, 13:07h
Der sog. Kulturstaatsminister von des Kanzlers Gnaden, Wolfram Weimer, scheint auf Skandal gebürstet zu sein. Es ging schon damit los, dass Weimer eiligst seine Anteile an einem Medienunternehmen auf seine Frau übertrug, um den Verdacht auf Befangenheit zu unterlaufen. Natürlich ist damit nichts gewonnen, denn seine Kontakte und Verbindlichkeiten wird er nicht vergessen haben.
Kurz nach seiner Ernennung tauchten Plagiatsvorwürfe auf. Auch soll Weimer in seinem Verlag Autoren ohne deren Zustimmung veröffentlicht haben. Sein Unternehmen soll gegen Honorare im 5-stelligen Bereich Kontakte zu Politikern angeboten haben. (s. miniaturen 12.08.25 „Rolle rückwärts“.
Er scheint ein besonderes Interesse an Verboten zu haben. Als erstes untersagte er die Benutzung von Gender-Sprache in seinem Ministerium und allen Organisationen, die von ihm gefördert werden. Die Leiterin der diesjährigen Berlinale hätte er gerne geschasst. Vorwurf: Sie habe Weimer missliebige politische Statements zugelassen. Ein etwas merkwürdiger Vorwurf gegen ein Festival, dessen Gründung explizit auf politischer Stellungnahme beruht.
Zuletzt verbot er der Jury des renommierten Buchhandelspreises die Preisvergabe an drei linke Buchhandlungen. Dabei beruft Weimer sich auf „Erkenntnisse“ des Verfassungsschutzes, die nicht einmal benannt werden. Heißt das jetzt, dass zukünftig Geheimdienste die Kulturpolitik machen?
Bei allen Zensurmaßnahmen des Skandal-Ministers ist es beruhigend, dass die Kulturszene fast unisono dagegen protestierte. In Sachen Berlinale konnte das Bleiben der Leiterin vermieden wurde. Das Verbot der Gendersprache ließ sich nicht kontrollieren und durchsetzen. Die Betroffenen hielten sich nicht daran, und die Kontrolle erwies sich als unmöglich. Es Bleibt zu hoffen, dass in Sachen Buchhandelspreis das letzte Wort nicht gesprochen ist.
Kurz nach seiner Ernennung tauchten Plagiatsvorwürfe auf. Auch soll Weimer in seinem Verlag Autoren ohne deren Zustimmung veröffentlicht haben. Sein Unternehmen soll gegen Honorare im 5-stelligen Bereich Kontakte zu Politikern angeboten haben. (s. miniaturen 12.08.25 „Rolle rückwärts“.
Er scheint ein besonderes Interesse an Verboten zu haben. Als erstes untersagte er die Benutzung von Gender-Sprache in seinem Ministerium und allen Organisationen, die von ihm gefördert werden. Die Leiterin der diesjährigen Berlinale hätte er gerne geschasst. Vorwurf: Sie habe Weimer missliebige politische Statements zugelassen. Ein etwas merkwürdiger Vorwurf gegen ein Festival, dessen Gründung explizit auf politischer Stellungnahme beruht.
Zuletzt verbot er der Jury des renommierten Buchhandelspreises die Preisvergabe an drei linke Buchhandlungen. Dabei beruft Weimer sich auf „Erkenntnisse“ des Verfassungsschutzes, die nicht einmal benannt werden. Heißt das jetzt, dass zukünftig Geheimdienste die Kulturpolitik machen?
Bei allen Zensurmaßnahmen des Skandal-Ministers ist es beruhigend, dass die Kulturszene fast unisono dagegen protestierte. In Sachen Berlinale konnte das Bleiben der Leiterin vermieden wurde. Das Verbot der Gendersprache ließ sich nicht kontrollieren und durchsetzen. Die Betroffenen hielten sich nicht daran, und die Kontrolle erwies sich als unmöglich. Es Bleibt zu hoffen, dass in Sachen Buchhandelspreis das letzte Wort nicht gesprochen ist.
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