Sonntag, 12. April 2026
Spritpreise – Stammtische hatten Recht.
Ganz Europa stöhnt über die exorbitant hohen Treibstoffpreise. Die Marke für Diesel liegt bei 2,50 €. Das ist der Preis, den die Grünen 1998 in DM vorgeschlagen hatten. Damals erhob sich ein massiver Proteststurm. Heute wird der Preis zähneknirschend gezahlt.

Deutschland ist damit zugleich Spitzenreiter unter den Nachbarländern, in denen erheblich niedrigere, teilweise halb so hohe, Preise fällig sind. In Deutschland debattierten Wirtschaftsfachleute und PolitikerInnen, was gegen die Teuerung zu tun sei, die sich indirekt auf fast alle anderen Produkte auswirkt. Die Bundesregierung übernahm keinen einzigen Vorschlag von Wissenschaftlern.

Im Kabinett setzte sich die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche mit dem dümmsten aller Vorschläge durch. Die Tankstellen dürfen nur einmal täglich, um 12 Uhr, den Preis anheben. Als dumm wurde er von vielen Instanzen, nicht zuletzt den Stammtischen, erkannt. Es wurde allgemein vermutet, dass die einmal tägliche Preiserhöhung zu umso drastischeren Preise führen würde.

Was sich prompt als richtig herausstellte. Es wurden die höchsten Marken seit Erfindung des Autos erreicht. Die Stammtische wurden bestätigt, ihre Voraussagen teilweise deutlich übertroffen.

Und Frau Reiche? Beharrt auf ihrer Position: Kein Tempolimit, keine Übergewinnsteuer, kein Preisdeckel, nichts was den Beziehern kleiner oder mittlerer Einkommen zugutekäme. Alle von Reiche vorgeschlagenen Lösungen, begünstigte Reiche – also reiche Menschen – und vor allem die Energiewirtschaft. Kein Wunder, denn die Ministerin kommt aus der Energiewirtschaft und hat wohl versprochen, deren Anliegen in ihrem Amt massiv zu fördern.
...................................................................Auftrag ausgeführt.

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