Freitag, 19. März 2021
Neues aus dem bayrischen Irrenhaus
Ein weiterer CSU-Bundesabgeordneter legt Mandat und Partei-Ämter nieder: Tobias Zech aus Oberbayern. Auch er führt für seine Nebentätigkeit als "Berater" eine eigene Firma, was darauf schließen lässt, dass er eher sein Bundestagsmandat als Nebentätigkeit betreibt. Ihm wird vorgeworfen, Mandat und Beratertätigkeit nicht sorgfältig getrennt zu haben.

Der CSU-Landesgruppenchef im Bundestag, Alexander Dobrindt (ja der mit der verpatzten PKW-Maut) nimmt Zechs Entscheidung "mit Respekt zur Kenntnis".

Respekt scheint Zech auch schon früher erfahren zu haben. Nach einer Bundeswehr-Karriere bei den Gebirgspionieren wurde er stellvertretender Präsident des Reservistenverbands, bekam das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Bronze (wer wusste, dass es das überhaupt gibt?) und wurde mit dem Ritterkreuz der Republik Ungarn ausgezeichnet.

Viel Ehre für einen, der Anstand mit "Nebentätigkeiten" verwechselt.

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