Mittwoch, 29. April 2020
Corona-Tagebuch 30.: Etwas Normalität
Nach mehreren vergeblichen Versuchen habe ich heute meinen Friseur am Telefon erreicht und um einen Haarschneide-Termin gebeten. Zu meiner freudigen Überraschung bot er mir am nächsten Donnerstag einen an. Allein der sonst eher behäbige Chef war total aufgeregt: Er habe die Auflage, keine Bärte und Augenbrauen und nur mit Wäsche zu schneiden. Und ich müsse einen Mundschutz tragen, die Hände desinfizieren. Mir war alles recht, so wollte ich es auch sonst schon immer haben. Nur Mundschutz und Desinfektion war neu.

------------------ Nicht mein Hinterkopf. Wer hat's erraten?

Und er klagte mir, die Handwerkskammer habe ihm zahlreiche weitere Auflagen erteilt. Er habe schon einige hundert Euro für Desinfektionsmittel ausgegeben. Und heute noch tage die Bundesregierung und er könne nicht garantieren, dass mein Termin dann wieder gekippt werde.

Ich war froh, dass zumindest auf diesem Gebiet wieder etwas Normalität eingekehrt war. Immerhin waren meine spärlichen Haare inzwischen überlang geworden.
Bleibt aufrecht und gesund!

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