Mittwoch, 6. November 2019
„Schutzzone“ in Deutschland?
Die DDR baute 1991 einen „antifaschistischen Schutzwall“, die Mauer zur Abwehr feindlicher Kräfte aus dem Westen. Eigentlich Unsinn, denn wer aus dem Westen wollte schon in den Osten. Aus dem Osten dagegen wollten viele in den Westen, deswegen die Mauer. Soweit die Geschichte.



Gegenwärtig hat die Türkei an ihrer Südgrenze zu Syrien ähnliche Grenzbefestigungen errichtet. Nur traut Erdogan, der neue Sultan von Turkistan, seinen eigenen Anlagen nicht. Deswegen muss vor den Befestigungen eine 30 km breite „Schutzzone“ vom türkischen Militär und seinen Helfershelfern besetzt werden, damit niemand überhaupt noch die Mauer erreichen kann.

Dieses Modell ist den DDR-Oberen noch nicht eingefallen. Und wenn, hätten sie sich getraut? Ich habe mal untersucht, was das für die BRD bedeutet hätte. Eine 30-km-Zone hätte im Norden bei Lübeck angefangen, die östlichen Vororte von Hamburg einbezogen, dann Lüneburg, Braunschweig, Göttingen, Fulda und Bamberg und einiges Land mit einigen Orten dazwischen.

Nur mal so, um deutlich zu machen, was in Syrien gerade passiert.

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