Samstag, 26. Dezember 2020
Ein Kardinal leidet.
Wer glaubt, ein Blogger habe mal Feierabend, der liest wohl nicht die aktuelle „Lügenpresse“ und guckt nicht die "gleichgeschalteten Medien", die immer wieder werk- wie feiertags, sogar Weihnachten, Futter bieten, sich zu empören.

Was reg' ich mich denn schon wieder so auf? Diesmal sogar mit Schaum vorm Mund. Bringt doch nichts?

Diesmal war es die Weihnachtsbotschaft des Kölner Kardinals Woelki. Der „Diener“ Gottes wird ernsthaft verdächtigt, Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Priester seines Erzbistums vertuscht zu haben. Das erstaunt niemanden mehr, der in den letzten Jahren aufmerksam verfolgt hat, wie immer wieder solche Vorwürfe von Opfern bekannt werden. Und immer wieder werden die klerikalen Täter von der Kirche geschützt, teilweise nach Entdeckungen des Missbrauchs in einer Gemeinde in die andere weitergereicht, wo sie wieder mit Minderjährigen zu tun haben.

Der öffentliche Druck veranlasste Woelki, ein unabhängiges Gutachten bei einer Münchner Rechtsanwaltskanzler zu dem Thema in Auftrag zu geben. Zu seinem Leidwesen fiel dieses zu des Kardinals Ungunsten aus. Der wiederum verhinderte die Veröffentlichung des Dokuments und gab ein neues Gutachten in Auftrag.

Und jetzt jammert er in seiner Weihnachtsbotschaft, er habe in jüngster Zeit „Kritik ertragen müssen“. Wie tut er uns jetzt Leid, der Arme, er muss Kritik „ERTRAGEN!“ Nun stilisiert er sich als Opfer, das Schwein. Wie muss das auf die wahren Opfer des klerikalen Missbrauchs wirken. Jetzt müssen sie sich zu dem ertragenen Unrecht auch noch verhöhnen lassen.

Ich kann gar nicht sie viel essen, wie ich kotzen möchte! (Liebermann) Und das zu Weihnachten.

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